Ein Untertitel über das, was Frauen wirklich wollen. Ich habe mich schwer damit getan, einen Namen für diesen Blog zu finden. „Spagathe“ stand schnell fest. Aber ein Untertitel sollte erklären, worum es hier geht. Nicht um Gymnastik. Nicht um Zirkus, nicht um Wellness. Sondern um die Frage, wie eine Frau mit Kindern und Beruf heute gut leben kann. Vorerst lautet mein Untertitel: „Die zwei Fragen einer Frau“. Er kommt (wie so vieles, das zwar praktisch, aber nicht wirklich gut ist) von Doktor Oetker. Ein Pudding löst die die meisten Probleme einer Frau. „Wir wissen ja: Eine Frau hat zwei Lebensfragen: ‚Was soll ich anziehen?‘ und ‚Was soll ich kochen?‘“. Dieser Satz stammt aus einem Werbefilm für… Pudding! Was 1954 durchaus öffentlich sagbar war, bringt heute nicht nur Kampfemanzen auf die Palme. Denn der Satz reduziert Frauen auf zwei Kompetenzfelder: hübsch sein und kochen. Fairerweise hier der Kontext des anstoßerregenden Textes:…

Muttersein in den USA: Ein Interview über teure Kitas, in Vollzeit arbeitende Mütter und die Frage nach der Gerechtigkeit im Haushalt

In den USA hat Präsident Biden gerade das Kindergeld eingeführt. Rund 300 Dollar bekommen Eltern im Monat pro Kind. Zunächst nur für ein Jahr, als Teil eines Corona-Hilfspakets. Ein vielumstrittenes Projekt ‑ und für mich ein Anlass zu fragen, wie es auf der anderen Seite des großen Teichs mit der Vereinbarkeit aussieht.

Ich spreche mit einer guten Freundin. Kelly und ich kennen uns aus Berlin, mittlerweile ist sie mit ihrer Familie zurück in die USA, nach Michigan, gezogen. Die Fremdsprachenlehrerin und vierfache Mutter hat mir von ihren Erfahrungen berichtet und mir Einblicke in das Leben als Familienfrau in den USA gegeben.

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