Hier ist es verdächtig still…

Bei anderen Blogs, die ich lese und schätze, bedeuten längere Blogging-Pausen in der Regel, dass im Hintergrund ein geniales neues Projekt aufgezogen wird. Ein eigener Shop. Ein Buch. Ein Online-Kurs.

Nicht so hier. Hier wird im Hintergrund einfach nur überlebt. Die Kita ist seit drei Wochen wieder im Notbetreuungs-Modus. Ich schleiche ums Büro und werfe meinem Laptop verlangende Blicke zu. Ich habe immer einen Bleistift in der Hosentasche, falls mir eine geniale Idee für einen Artikel kommt. Aber mit drei kleinen Kindern, die durchs Haus springen, komme ich zu nichts. Wirklich nichts. Nicht mal zum denken.

Kreativ trotz völliger Erschöpfung: Wie schaffen andere Bloggerinnen das?

Das führt mich zu der Frage, wie all die anderen Mama-Bloggerinnen es schaffen, regelmäßig traumhafte Bilder und knackige Texte in diesen verdammt nochmal irren Zeiten zu posten.

Ich habe nachgeschaut: Bloggerinnen sind laut Liste nicht systemrelevant. In keinem Bundesland. Sprich, die anderen bloggenden Mamas haben auch keinen Anspruch auf Kitabetreuung. Obwohl so guter Post durchaus Leben retten kann (und vermutlich auch das eine oder andere Leben gerettet hat). Also, wie geht das?

Sperren sie ihre Kinder für ein paar Stunden in den Keller, räumen schnell auf, knipsen das Resultat und lassen die Bande danach wieder durchs Haus wüten? Sind Drogen im Spiel? Ich meine, andere als Kaffee und Schokolade? Schlafen sie nicht? Wo sparen sie die Zeit zusammen, um ihre eigenen Projekte zu realisieren. Und wie kann man bei der Dauerüberlastung kreativ sein?

Ich versteh’s nicht.

Aber, liebe Bloggerinnen da draußen, ihr habt meine tiefe Bewunderung.

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